Die Ruderinnen und Ruderer des Bernkasteler Rudervereins haben in den vergangenen Wochen an zwei Regattastandorten eindrucksvoll ihre Leistungsstärke gezeigt. Während Elena Schweisthal beim traditionsreichen Kettwiger Herbst-Cup im Frauen-Doppelvierer einen souveränen Gesamtsieg einfuhr, überzeugte der BRV-Nachwuchs beim DRV-Langstreckentest in Breisach mit starken Ergebnissen und wichtigen Ausrufezeichen für die kommende Saison.
Beim 34. Kettwiger Herbst-Cup stellten knapp 1.000 Athletinnen und Athleten aus Deutschland und den Niederlanden ihre Ausdauer und Sprintqualitäten unter Beweis. Das Format ist hart: vier Rennen über zwei Tage, je eine Lang- und Kurzstrecke, und am Ende zählt die Gesamtleistung.
Elena Schweisthal startete als A-Juniorin im Frauen-Doppelvierer der Seniorinnen in einer Renngemeinschaft mit dem Domschulruderclub Schleswig, RC Tegel 1886 und dem Neuköllner RC. Das Boot zeigte eine beeindruckende Dominanz. Sowohl die 2.500 und 750 Meter am Samstag als auch die 4.000 Meter und der 250-Meter-Sprint am Sonntag gingen klar an die Renngemeinschaft. Vier Starts, vier Siege, ein unangefochtener Gesamterfolg. Ein deutliches Ausrufezeichen von Elena mit Blick auf die kommende Saison.
Währenddessen wurde in Breisach beim Langstreckentest des Deutschen Ruderverbandes für die südwestdeutschen Landesverbände die erste Leistungsmarke für das Jahr 2026 gesetzt. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für anstehende Kaderentscheidungen. Die BRV-Athletinnen und -Athleten präsentierten sich stark:
• Aron Schäfer gewann den Junioren-Einer A souverän.
• Greta Pohl fuhr im Juniorinnen-Einer A auf einen hervorragenden 2. Platz.
• Janna Friedrich belegte im gleichen Feld den 5. Rang.
• Paul Friedrich erreichte im Junioren-Einer B ebenfalls Rang 5.
• Amelie Offer und Sarah Greis platzierten sich im guten Mittelfeld und bestätigten ihre aufsteigende Form.
Mit einem Gesamtsieg in Kettwig, einem Sieg in Breisach und einer breiten Palette an überzeugenden Resultaten zeigt der BRV eine starke Frühform. Die Richtung stimmt, und die Vorbereitung auf die Saison 2026 nimmt deutlich Fahrt auf.
